Ein Hochgefühl durchströmte Carmen, als sie durch die warme Nachtluft glitt. Sie atmete tief ein und nahm den Geruch des Meeres in sich auf. Sie fühlte sich frei, lebendig und glücklich. Sie hätte nie gedacht, dass sie sich jemals wieder so fühlen würde. Nach dem Besuch bei Abby hatte sie den ganzen Nachmittag damit verbracht, zu versuchen sich zu verwandeln. Sie war sogar zu unruhig gewesen, um sich auszuruhen, obwohl sie wusste, dass sie nicht genug geschlafen hatte und eigentlich müde sein sollte. Stattdessen hatte sie mehr Energie als sie in den letzten drei Jahren gehabt hatte. Sie hatte alle Möbel auf eine Seite geschoben, um genug Platz für die Verwandlung zu haben. Die Wachen hatten sie mit ihrem ständigen Klopfen und ihren Fragen, ob alles in Ordnung wäre, ob sie etwas bräuchte,

