Kapitel Achtzehn Wir stehen auf dem Grund des Ozeans. Bebe, Valerian und mein Vater atmen mühelos, also gestatte ich meinen Lungen ebenfalls, das Wasser einzuatmen. Anstatt ihnen Schmerzen zu bereiten, wie es in der realen Welt der Fall wäre, füllt mich diese Flüssigkeit angenehm auf und hinterlässt einen Duft von salziger Meeresbrandung in meinen Nasenlöchern. »Ich denke, es ist schön, die Realität manchmal völlig zu vergessen«, sage ich, und meine Stimme klingt normal, trotz der Flüssigkeit um uns herum. Valerian schaut auf. »Das kannst du laut sagen.« Ich folge seinem Blick, und mein Atem stockt, als ich den Anblick über uns registriere. Wenn dies ein echter Ozeanboden wäre, wäre alles pechschwarz. Diese Tiefen sind jedoch beleuchtet wie ein flaches Korallenriff an einem sonnigen

