Diese Worte brachten den Grafen noch mehr außer sich. »Sie euch – Ihr mich!« keuchte er; die Stimme versagte ihm, er stampfte heftig mit dem Fuße und brachte mühsam die Worte hervor: »Ronald – her – hierher.« »Ich will um ihn schicken«, sprach die Baronin in beruhigendem Tone. »Regen Sie sich nicht so auf, Papa. Was geschehen ist, ist geschehen, weil es mußte, weil es anders nicht möglich war.« Zu ihrer Mutter sagte sie leise: »Verlieren Sie nicht den Mut, Mama, ich komme gleich wieder«, und eilte, einen besorgten Blick auf die Eltern werfend, hinweg. Der Greis hatte sich auf den Rohrsessel vor seinem Schreibtisch geworfen, die Gräfin trat zu ihm. »Karl«, sprach sie flehend und legte die Hand auf seine Schulter. Er bäumte sich auf, als ob der Verrat ihn berührt hätte, und schleuderte

