Hannah Das Erste, was ich wahrnehme, ist etwas Weichheit. Teure Weichheit – die Art von Bettwäsche, die wahrscheinlich mehr kostet als meine gesamte Garderobe. Sie fühlt sich kühl auf meiner Haut an und duftet schwach nach Zedernholz – und nach etwas Dunklerem, Männlicherem. Ich öffne die Augen und weiß sofort, dass ich nicht in meinem eigenen Bett liege. Der Raum ist riesig und in Anthrazit- und Dunkelblau-Tönen gehalten. In der Ecke steht ein Schreibtisch, auf dem unordentlich Bücher liegen. Ich setze mich abrupt auf und bemerke es. Ich trage nicht meine eigenen Kleider. Der übergroße Pullover und die Jeans, die ich gestern Abend getragen habe, sind verschwunden und wurden durch einen seidenen Pyjama in zartem Taubengrau ersetzt. Die Hose ist zu lang; sie liegt um meine Knöchel

