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168 Worte

31 Die Vorstellung von der ungelebten Hölle, d.h. vom ewigen Tod ohne Auferstehung, stammt aus dem Christentum der ersten beiden Jahrhunderte - vgl. insbesondere den neutestamentlichen 1. Korintherbrief des Heiligen Paulus - und geht der Platonisierung desselben Christentums voraus, die ab dem Ende des 2. Jahrhunderts durch die Apologeten (nicht Tatian, der noch von der Verdammung zum ewigen Tod spricht) und durch die Kirchenväter, vor allem den heiligen Augustinus, erfolgte. Das Thema ist komplex und kann nicht mit einer einfachen Anmerkung abgehandelt werden; wer sich dafür interessiert, kann, wenn er will, zu den folgenden Sachbüchern des Autors greifen (derzeit noch nicht aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt): „La Trasformazione. Essay über den ewigen glorreichen geistigen Leib

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