Chapter 26

2596 Worte

Am Morgen, der mit Regen einsetzte, putzte Peter den schönen, mit goldenen Zierraten ausgelegten Stutzen, fand im Lederbeutel an der Wand an die fünfzig Kugeln aus weiß gewordenem Blei, schnitt aus gefettetem Leder die Pflaster zurecht und schraubte einen neuen Stein in den Hahn. Lustig sprangen die Funken auf die Pfanne, als er probend abdrückte. Im Horn rieselte feines Pulver und neben dem Büchsenranzen hing ein wohlgeschliffener Hirschfänger. So war alles für die Franzosen bereit. Dann ging er zum Federspiel. Wie damals, als er zum ersten Mal die Hütte betrat, lag der Jäger auf seinem Bett, aber nicht, um auszurasten. Es war ein schlimmerer Grund zum Liegen da, wie Peter gleich erkannte. Gerade als er eintrat, nahm der Kinigadner Anderl ein nasses Tuch aus der Wasserschüssel neben dem

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN