Chapter 28

2097 Worte

Der Feind war da. Tausend Köpfe erhoben sich vorsichtig auf Verhack und Verhau, glühende, dunkle Augen, scharfe, hellblaue, müde, fast erloschene richteten sich auf die Straße. Die Burschen, die hinter der Kapelle Auslug gehalten halten, rannten in langen Sätzen davon. Ein bayrischer Dragoner auf scheckigem Gaul preschte hinter ihnen drein. Sein breiter Säbel funkelte wie eine blaue Flamme auf, erlosch, blitzte wieder. Verblüfft hielt der Reiter auf der nun völlig leeren Straße, sein schweres Pferd wieherte, macht kehrt, trabte langsam wieder zurück. Weiße Schaumflocken wehten vom blanken Gebiss. In stoßendem Trab zockelte der Reiter dahin. Hundert Büchsenläufe folgten ihm in spielerischem Zielen. „Nicht schießen, Mannder! Warten um Gottes Willen! Bis sie im Loch drinnen sind!” Flüstern

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