Die Hubschrauberpiloten

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Die Hubschrauberpiloten waren dafür zuständig, Tag für Tag die Strahlung in der Luft zu messen, den Reaktor zu fotografieren und zu beobachten. Sie setzten sich ebenfalls hoher Dosen der Strahlung aus, da sie zum Teil wirklich fast genau über den Reaktorblock flogen. Sie flogen oft auch in der Nacht, weil man dann auf den Bildern, die sie machten, die Graphitblöcke besser sehen konnte, die als schwarze Flecke sichtbar waren. Ein anderer Teil der Hubschrauberpiloten mussten ähnliche Mischungen über Orte abwerfen, wie die Mischung, die zum Löschen des Reaktorbrandes benutzt worden war. Es gab nebst der Strahlung direkt im/- beim 4. Reaktorblocks, noch einen weiteren Ort, direkt neben dem Tschernobyl Kraftwerk, der ebenfalls eine hohe Strahlung aufwies. Dieser Ort trägt heute den Namen „der Rote Wald". Dies war einmal ein Wald, wie jeder anderen auf der Welt, mit grünen Bäumen und Pflanzen. Doch als die Rauchfahne mit dem Wind über den Wald zog, verfärbten sich die Abschnitte, über die der Rauch gezogen war, rot. Wie beim gefallenen Feuerwehrmann, Vladimir Pavlovich Prawik , dessen Augenfarbe sich von einem braun in ein blau verfärbt hatte. Genau das Gleiche, war auch mit diesem Wald passiert. Nur, dass sich das Grün in eine rötliche Farbe verfärbt hatte. Der Boden in diesem Wald weist  noch immer hohe Strahlenwerte auf. Trotzdem leben dort heute wieder Wildtiere. Wie zum Beispiel die Wildpferde.
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