Sara kommt gerade aus dem Badezimmer, als ich das Zimmer betrete, und ihr schlanker Körper ist in ein großes, weißes Handtuch gewickelt und ihr nasses Haar in einem unordentlichen Knoten auf dem Kopf zusammengebunden. Ihre blasse Haut ist gerötet, wahrscheinlich von der Hitze des Wassers, und ihre braunen Augen mit den vollen Wimpern sind rot und vom Weinen geschwollen. Sie sollte erbärmlich aussehen, aber sie sieht stattdessen herzzerreißend schön aus, wie eine unglückliche Disney-Prinzessin. Vielleicht wie die aus Die Schöne und das Biest, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich mich für das Biest in diesem Märchen qualifiziere. Belle hat ihren Entführer nicht so sehr gehasst, wie Sara mich zu hassen scheint. »Frühstück ist fertig«, sage ich kalt und versuche, nicht an ihre Offenbarun

