14 Sara Ich weiß nicht, wie lange ich noch weine, bevor das Bett neben mir einsinkt und Peter mich in seine Arme nimmt und mich auf seinen Schoß legt, als wäre ich ein verzweifeltes Kind. Seine große Hand streichelt meinen Rücken, während ich meine Arme um seinen Hals schlinge, mein nasses Gesicht an seiner Schulter verstecke und das Gefühl seiner Berührung und Wärme genieße. Ich brauche ihn gerade, auch wenn ich ihn in diesem Moment hasse ... obwohl der Schmerz in der Stimme meiner Mutter unerträglich frisch in meinem Kopf ist. »Es wird ihnen gut gehen, Ptichka«, sagt er leise, als sich meine Schluchzer beruhigen. »Wir behalten sie im Auge, und bis jetzt kommen sie gut mit der Situation zurecht. Und jetzt, da du angerufen hast, wissen sie, dass es dir auch gut geht.« »Gut? Sie denken,

