Gabriel Innerlich kochte ich vor Wut, aber ich wollte Lucifer nicht die Genugtuung geben, es auszukosten, weswegen ich mich bemühte einen gleichgültigen Blick beizubehalten. Selbst als Uriel mit verschränkten Armen hinter Lucifer auftauchte und interessiert den Kopf schief legte. "Uriel!", begrüßte ich ihn mit einem leichten Nicken in seine Richtung, peinlichst genau darauf achtend, keine Gefühlsregung zu zeigen. Lucifers Blick wanderte selbstgerecht zwischen uns hin und her. Er genoss es, meinen Bruder gegen mich aufgebracht zu haben, das erkannte ich genau. Am liebsten würde ich Lucifer sein selbstgerechtes Grinsen aus dem Gesicht schlagen. Ich ballte die Fäuste und atmete ruhig ein und aus, um nicht die Kontrolle zu verlieren und übereilt zu handeln. Es musste gut überlegt sein, bevor

