Lucifer Mit einem Lächeln im Gesicht sah ich wie Gabriel verzweifelt und voller Trauer neben seiner Angebeteten kniete. Gerechtigkeit! Auge um Auge, Zahn um Zahn. Langsam ging ich zu ihm und hockte mich neben ihn. "Besser jetzt Abschied nehmen als später, jetzt tut es nicht so weh, habe ich nicht Recht?", flüsterte ich ihm leise zu. Gabriel sah auf und unsere Blicke trafen sich. Mit einem leichten Triumphgefühl sah ich in seinen Augen denselben Schmerz, den auch ich fühlte. "Du bist ein Monster!", flüsterte Gabriel mit brüchiger Stimme. "Nicht ich bin das Monster in diesem Raum!" Langsam erhob ich mich wieder und ging ein paar Schritte zurück, um mein ganzes Werk zu betrachten. Gabriel kniete gebrochen und mit gesenktem Kopf neben dem leblosen Körper. "Nur keine Sorge Bruder! Sie war nur

