S I E B Z E H N-1

2013 Worte

S I E B Z E H N Als wir am Abend wieder zurück in unserer Höhle sind, sitzen wir alle um das Feuer herum, völlig erschöpft. Ich lehne meinen Kopf gegen die Wand, schließe die Augen und glaube nicht, das sich sie je wieder öffnen kann. Jeder einzelne Knochen meines Körpers tut weh. Außerdem kann ich kaum glauben, was mein Körper in den letzten zwei Tagen durchgemacht hat. Wenn mir jemand die Option geben würde, einzuschlafen und in zwanzig Jahren wieder aufzuwachen, ich würde sofort annehmen. Ich will einfach nur, dass diese Todesangst und dieses Leiden aufhören. Nicht nur für mich, für uns alle. Wir kämpfen um unser Leben, klammern uns an das Leben, aber ein Teil in mir fragt sich, wofür eigentlich? Das hier endet nur, wenn wir alle tot sind. In gewisser Hinsicht verlängern wir nur unser

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