Freya Er ist vor der Dämmerung gegangen. Ich spüre es in der erstarrten Luft, in der Decke, die auf Hüfthöhe zurückgelassen wurde, in der abwesenden Wärme seines Körpers. Jason hat mich nicht geweckt. Er ist wie ein nächtlicher Dieb verschwunden, lautlos, schneidend. Ich weiß nicht, was mich mehr verletzt: seine Abwesenheit oder diese seltsame Zartheit, die er zeigt, um mich vor sich selbst zu schützen. Ich liege einen Moment lang mit offenen Augen im sterbenden Dunkel und höre der Stille zu. Sie ist nicht ganz leer. Es gibt immer etwas, eine Vibration, ein uralter Seufzer in den Wänden dieser Hütte. Ein Atemzug, den ich jetzt erkenne. Es ist der der Schuld. Und er schreit lauter als jeder Schrei. --- Ich finde ihn später am See, barfuß im kalten Wasser, die Arme über der Brust vers

