Freya Die Welt zerfällt hinter uns. Und doch ist es die Stille der Nacht, die mich am meisten erschüttert. Er fiel ohne einen Schrei. Als ob die Erde, nachdem sie so viel geschrien hatte, sich endlich einen Seufzer gönnte. Die Art von Seufzer, die alles in der Schwebe hält, die Art von Stille, die schwerer wiegt als der Donner. Jason geht neben mir. Unsere Schritte sind schwer, langsam. Nicht aus Müdigkeit. Sondern weil keiner von uns wirklich weiß, was wir jetzt tun sollen. Vorwärts, ja. Aber wohin? Zu wem? Unsere Anhaltspunkte sind zerbrochen. Wir haben das Heiligtum, die Ruinen, die Schreie verlassen. Aber nicht das Feuer. Es ist immer noch da. In mir. Unter meiner Haut. In jedem Herzschlag. Es schmiegt sich in meinen Adern wie ein lauerndes Tier. Es beobachtet mich, wartet auf se

