Ich musste zugeben, dass mich Olivers Rede sehr zurverlässig gestimmt hatte. Mit seinen Worten im Hinterkopf liess ich mich von meinen Brüdern zur Schule fahren. Dennoch hatte ich meine Bedenken. Oliver hatte eigentlich nur das laut ausgesprochen, was ich mir immer in Gedanken vornahm. Doch würde es jetzt etwas ändern? Ich bezweifelte es sehr. Nur weil meine Gedanken nun ausgesprochen waren, hiess das noch lange nicht, dass sie jetzt plötzlich wahr wurden. Das musste ich noch immer selber auf die Reihe kriegen. Schliesslich war ich diejenige, die sich vor all die anderen hinstellen musste. Diese Aufgabe stand mir noch bevor und Oliver konnte sie mir nicht abnehmen. Niemand konnte das. Aber wer würde das auch schon tun wollen? Niemand würde in meiner Haut stecken wollen, dafür war sie viel

