Kapitel 18- Katerstimmung

1154 Worte

Kapitel 18 - Katerstimmung Ein dumpfer, hämmernder Schmerz pulsierte durch Maries Schädel. Ihr erster Gedanke war: Wer zur Hölle trommelt da in meinem Kopf? Sie blinzelte – sofort bereute sie es. Das Licht, das durch das Fenster fiel, stach wie feine Nadeln in ihrem Kopf und ließ den Schmerz explodieren. Mit einem stöhnenden Laut rollte sie sich zur Seite, das Kissen halb über den Kopf gezogen. Erst da fiel ihr auf, dass etwas nicht stimmte. Der Duft. Der Raum. Das ist nicht mein Zimmer. Langsam richtete sie sich ein Stück auf. Ihre Glieder fühlten sich schwer an, der Hals brannte trocken, als hätte sie Sandpapier geschluckt. Ihre Zunge klebte am Gaumen. Dann bemerkte sie Diego. Er saß auf einem Stuhl am Fenster, die Arme verschränkt, sein Blick auf sie gerichtet. „Da bist du ja en

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