«Welches?» fragt der ältere Mann. «Das eines Christen, ich weiß seinen Namen nicht mehr, der von Kaiser Diocleziano gemartert wurde.» «Diocleziano: das ist derjenige...» «Schweige, sag nichts mehr» schreit er den Jungen an. Valeria beginnt zu weinen. Der alte Mann tröstet sie, immer noch in seiner spöttisch-gutmütigen Art: «Weine nicht, wir sind fertig». «Das ist alles, was wir wissen wollten» fügt der andere hinzu. «Du bist frei.» Der Herr reicht ihr ein Taschentuch, auf dem seine Initial bestickt ist: ein C. Sie lehnt es ab. «Darf ich gehen?» fragt sie, immer noch schluchzend. «Natürlich. Selbstverständlich darfst du niemandem von unserem Gespräch erzählen.» «Weder deinem Freund noch der Polizei» fügt der junge Mann hinzu. «Ich werde nichts sagen» schwört sie. Die beiden ö

