Zum Glück hat er mich und ganz Italien gerettet: Francesco Panetta. Tage zuvor hatte ein anderer Kenianer den Jungen aus Kalabrien im 10.000-Meter-Lauf geschlagen. Francesco war nicht der Favorit, aber der 3.000-Meter-Hindernislauf ist ein seltsames Rennen, anders als alle anderen Rennen. Jedes Überwinden der hohen Hürde, jeder Sprung in die Riviera, das Wasserbecken, erschöpft die Beine und die Gefahr eines Sturzes lauert immer. Panetta ist nicht gefallen, nicht einmal. Er überwand seine Gegner einer nach dem anderen und gewann von einem ganzen Olympiastadion, das auf den Beinen war. Für mich war es eine Art persönliche Revanche: ich hatte das Gefühl, nicht auf der Höhe meiner Klassenkameraden zu sein, den "Coolen", die Sonnengebräunt aus dem Urlaub in Griechenland zurückkamen. Sie gewan

