Rina „Verheiratet?“ Ich starrte ihn an, wie vor den Kopf geschlagen. Was für ein durchgeknallter Don heiratete nach einer einzigen Nacht? „Ja, Liebling. Verheiratet.“ Seine Stimme war Seide über Stahl, während er mich quer durch die Küche lenkte. „Warum?“ fauchte ich. Er hielt die Hintertür offen. Die Sonne stand hinter ihm, sein Gesicht lag im Schatten. „Hör mir zu, Katharina“, sagte er leise, tödlich ruhig. „Ich versuche, dich am Leben zu halten. Aber wenn du unbedingt darauf bestehst, dich umbringen zu lassen, halte ich dich nicht auf.“ Ich erstarrte. Er hatte recht. Wäre er nicht da gewesen, hätte das Blut auf dem Boden mir gehört – nicht dem Attentäter. „Ich brauche meine Sachen. Meine Zahnbürste …“ Die Worte rutschten mir heraus, ungefiltert. „Vinzent holt alles aus deiner

