Der Prophetenhügel Finn führte sie durch die Nacht, weg von den Ruinen der Fabriken, hinein in ein Labyrinth aus verlassenen Bahngleisen und überwucherten Industriebrachen. Der kleine Omega humpelte noch immer leicht – eine tiefe Bisswunde an der Hinterlauf zog sich rot durch sein hellgraues Fell –, doch er hielt tapfer durch. Elara ging langsam, passte sich seinem Tempo an, obwohl jeder Instinkt in ihr schrie, schneller zu laufen, weiter nach Norden zu hetzen. „Wie weit ist es noch?“, fragte sie nach einer Stunde. Finn warf einen nervösen Blick über die Schulter. „Nicht mehr weit. Der Hügel liegt hinter dem alten Kraftwerk. Aber… man muss wissen, wie man hineinkommt. Es gibt Fallen. Nicht für Menschen. Für uns.“ Elara knurrte leise. „Dann zeig mir den Weg.“ Kurz vor Morgengrauen erre

