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766 Worte

Hanni Ich sitze mit den Ellenbogen auf dem Küchentisch und versuche, meine Augen zu fokussieren. Nach nur vier Stunden Schlaf bin ich völlig erschöpft. Und als wäre das nicht schon genug, bin ich den ganzen Vormittag im OP. Naja, nicht wirklich im OP. Ich sitze im Überwachungsraum, was ziemlich langweilig ist, weil man ohnehin nichts sieht. Valentin sitzt auf meinem Schoß, während er sein Frühstück isst. Ich vermisse meinen kleinen Mann, so viele Stunden arbeiten zu müssen tut weh. Ich muss mir immer wieder sagen, dass ich das alles für ihn und seine Zukunft tue. Kerstin ist schon auf, angezogen und quietschfidel unterwegs. Sogar Make-up hat sie aufgetragen und ihre Haare sitzen perfekt. Ich runzle die Stirn, während ich sehe, wie sie fröhlich durch die Küche flitzt. „Was stimmt nicht

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