Kapitel 38 – Das Echo jenseits des Netzes

1007 Worte

Die Dissonanz legte sich nicht. Sie veränderte nur ihre Form. Eine Woche nach Rovans offenem Widerspruch hatte sich die Festung in etwas verwandelt, das lebendig wirkte – aber auch fragil. Gruppen bildeten sich. Diskussionen dauerten bis tief in die Nacht. Manche Fragmente verbanden sich enger, andere zogen sich zurück. Das Netz war nicht schwächer geworden. Doch es war dichter. Komplexer. Und genau deshalb spürte Liora es zuerst. Ein Echo. Nicht aus der Festung. Nicht aus dem Wald. Von weiter her. Sie erstarrte mitten im Gespräch mit Mira. „Was ist?“ fragte diese sofort. Liora hob langsam den Kopf. „Da ist etwas außerhalb.“ Corvin lauschte ebenfalls, als sie es ihm beschrieben hatte. „Kein Fragment?“ fragte er. „Doch“, sagte Liora leise. „Aber es ist nicht im Netz.“ Stil

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