Es geschah nicht in Elyndor. Es geschah weit im Norden. Dort, wo das Land karg war und der Himmel oft wie kaltes Metall wirkte. Dort, wo keine Wurzeln wuchsen und kein Herz je geschlagen hatte. In einer Festung aus schwarzem Stein stand eine Frau auf einer hohen Plattform und blickte über die Ebenen. Ihr Name war Maereth. Und sie spürte es. Ein Zittern im Boden. Nicht stark genug, um Mauern zu erschüttern. Aber stark genug, um die alten Siegel unter der Erde zu berühren. Sie kniete sich nieder und legte ihre Hand auf den Steinboden. Ein grüner Hauch kroch durch feine Risse im Gestein. Warm. Lebendig. Ihre Augen verengten sich. „Es beginnt also“, murmelte sie. Hinter ihr trat ein Mann in dunkler Rüstung vor. „Die Berichte aus dem Süden bestätigen es“, sagte er. „Elyndor wäch

