Ich sah mich in der Wohnung um. Sie war klein und nur mit wenigen Möbeln ausgestattet. Es war klar, dass sie die Einzige war, die sich regelmäßig hier aufhielt. Ich ging in der Wohnung umher und sah mir alles an. Alle ihre Sachen waren eindeutig aus zweiter Hand, vielleicht sogar aus dritter oder vierter Hand. Am beeindruckendsten waren die vielen Stapel abgegriffener Bücher, die ihre kleine Couch umgaben. Ich fragte mich, wie viele davon sie wohl gelesen hatte. Mir fiel auf, dass es in der Wohnung nichts Überflüssiges gab. Kein Fernseher, keine überflüssige Kleidung und Schuhe, keine Dekoration an den Wänden. Alles in der Wohnung war auf ein Minimum reduziert. Ich begann zu verstehen, woher ihre Unsicherheiten kamen. Es steckte viel mehr in ihr, als es den Anschein hatte. Jede Faser mei

