Marina hörte eine dunkle, vertraute Stimme und sah Wolf, der sich mit einer fast schon rituellen Gleichgültigkeit das Blut aus dem Gesicht wischte. Er gab seinen Männern Befehle in einem rauen Unterton; Marina konnte die Worte nicht verstehen, da ihr Geist in diesem Moment weit weg war, gefangen in der Schwere der Szene, die sie gerade beobachtet hatte. Als er geendet hatte, drehte er sich mit einer langsamen, kontrollierten Bewegung um. Seine stahlblauen Augen trafen direkt auf ihre. Er fand sie dort stehen, unbeweglich wie eine Statue, während sie ihn mit einem Blick ansah, der weder Angst noch Abscheu verriet, sondern eine tiefe, fast unheimliche Ruhe. Sein Blick wanderte kurz zu der leblosen Gestalt, die gerade von zwei muskulösen Wachen weggetragen wurde, und dann wieder zurück zu ih

