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1225 Worte

Marina trat aus der hinteren Pforte des Palastes und schritt auf den weitläufigen, prachtvollen Garten zu. Dort erblickte sie Wolf, der an einem schweren Steintisch saß und konzentriert Akten unterzeichnete, die ihm sein Leibwächter schweigend reichte. Er war offiziell nicht im Dienst, doch Marina wusste, dass ein Mann wie Wolf Sierra niemals wirklich ruhte; sein Imperium folgte ihm selbst in die privatesten Momente seines Rückzugs. Sie näherte sich ihm mit langsamen, bedächtigen Schritten. Bevor sie das Wort ergriff, holte sie tief Luft und versuchte, das unruhige Hämmern ihres Herzens zu bändigen. Mit einer Stimme, die mühsam um Festigkeit rang, fragte sie: „Wolf, hast du einen Moment Zeit für mich? Bist du ein wenig frei?“ Wolf hob den Kopf von den Dokumenten und sein Blick traf sie

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