Kapitel 25

1607 Worte

Eine laute Glocke erklang im Flur, und die Schüler strömten aus den Klassenräumen und verschwanden in anderen Zimmern. Es waren noch ein paar Stunden, bis die Schule vorbei sein würde, und ich war schon völlig erschöpft. Ich wollte nach Hause gehen, auf die Nacht warten und hoffen, dass dieser Fremde wieder durch mein Fenster kommen und meine Beine weit spreizen würde, um mich zu verschlingen. „Was ist los?“ Josie tauchte hinter mir auf, schlug mir mit einem Stift leicht auf den Kopf und riss mich aus meinen Gedanken. Ich hatte ihr vorhin erzählt, dass Dad wieder zur Arbeit aufbrechen würde. „Immer noch traurig?“ „Nein,“ schüttelte ich den Kopf. Es ging schon lange nicht mehr um Dad, sondern um einen anderen Mann, der meine Gedanken völlig beherrschte. Es gab keinen Moment, in dem ich n

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