Kapitel 29

1301 Worte

Als Elaine erwachte und sich regte, bemerkte sie als erstes den sterilen Duft von Kräutern und Desinfektionsmittel. Die Decke über ihr war ihr fremd, blassweiß und von feinen Rissen durchzogen. Die Luft war von einer schweren Stille erfüllt. Es war die Art von Stille, die auf Chaos folgte. Sie versuchte, sich aufrecht hinzusetzen, aber ihr Körper fühlte sich an, als wäre ihm alle Kraft entzogen worden. Nur Bruchstücke von Erinnerungen kehrten zu ihr zurück. Schmerz, blendend und unerbittlich, wie Lava, die durch ihre Adern floss. Sie schloss fest die Augen und versuchte, sich daran zu erinnern, was passiert war. Sie horchte in sich hinein und wollte nach ihrem Wolf sehen. Aber ihr Wolf war nicht wie gewohnt da, um sie zu empfangen. Stattdessen lag er eingerollt tief in Elaines Seele. Unb

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