Diese Art der Auslegung schien Pécuchet unredlich. Er setzte seine Nachforschungen fort und kam mit einer Zusammenstellung von Widersprüchen in der Bibel. Der Exodus erzählt uns, daß vierzig Jahre lang in der Wüste geopfert wurde; nach Amos und Jeremias fanden keine Opfer statt. Die Bücher der Chronika und das Buch Esra stimmen nicht überein in betreff der Zählung des Volkes. Im Deuteronomium sieht Moses den Herrn von Angesicht zu Angesicht; dem Exodus zufolge konnte er ihn niemals sehen. Wo bleibt da die göttliche Eingebung? „Nur ein Grund mehr, an sie zu glauben,“ erwiderte lächelnd Herr Jeufroy. „Betrüger brauchen Leute, die ihr Treiben begünstigen; ehrlich Überzeugte kümmern sich nicht um die Meinung anderer. Halten wir uns in unsern Verlegenheiten an die Kirche. Sie ist stets unfehl

