IX-1

2012 Worte

IXAm folgenden Tage um drei Uhr fand Marcel sich wieder ein, mit grünem Gesicht, roten Augen, einer Beule an der Stirn, zerrissener Hose, nach Branntwein riechend und in unsauberem Zustande. Wie er alljährlich zu tun pflegte, hatte er sechs Meilen von dort in der Nähe von Iqueville bei einem Freunde das Weihnachtsmahl gehalten; — er stotterte mehr als je, weinte, wollte sich schlagen und flehte um Gnade, als wenn er ein Verbrechen begangen hätte. Seine Herren verziehen ihm. Eine merkwürdige Ruhe der Seele stimmte sie zur Nachsicht. Der Schnee war plötzlich geschmolzen, und sie gingen in ihrem Garten umher, die warme Luft einatmend, voll Freude am Leben. War es nur ein Zufall, der sie vom Tode abgelenkt hatte? Bouvard war weich gestimmt. Pécuchet gedachte seiner ersten Kommunion; und wäh

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN