Wenn es eine Sache gab, die Ben Wolff wirklich abgrundtief hasste, dann war es jene, seine wertvolle Zeit zu verschwenden. In dieser Welt war Zeit sehr wichtig geworden, zumal es gut möglich sein konnte, dass man jeden Augenblick urplötzlich starb. Es war kaum abzuzählen, wie viele ambitionierte, idealistische, junge Menschen voller Pläne und Ziele von einer Sekunde auf die andere brutal ums Leben gekommen waren – sie hatten lediglich das Pech, am falschen Ort zum falschen Zeitpunkt zu sein. Und das war man hier sehr schnell mal. Dem Ende nahe war er schon oft gewesen: In Faustkämpfen, gefährlichen Aufträgen, Verwicklungen, Schießereien... Das abstoßende Gesicht des Todes kannte er demnach zu gut. Man konnte es ihm also nicht verübeln, wenn er wieder einen seiner Wutausbrüche bekam, weil e

