„Mum ich gehe laufen. Kann etwas dauern", schreie ich während ich die Tür hinter mir schließe und davonrenne. Ich habe mir eingeprägt, dass es nichts nützt, wenn ich die ganze Zeit in meinem Bett liege und trauere. Es ist zwar schon ein wenig dunkel aber ich muss einfach laufen. Erstens weil ich nicht wieder zunehmen möchte und zweitens weil es sich nach einer Zeit gut anfühlt. Während ich durch die Straßen renne fühle ich das Blut durch meinen Körper fließen und mein Atem wird immer flacher. Kurz halte ich an und stütze mich auf meine Knie bis sich meine Atmung beruhigt. Dann hole ich tief Luft, stoße mich von den Knien ab und laufe wieder los. Für einen Moment denke ich, dass jemand nach mir ruft doch das kann nicht sein. „Scarlett!" Es ruft ja doch jemand. Ich bleibe stehen und d

