Lenas Perspektive „Ist das, ähm, Professor Marko?“, fragte Karina flüsternd, als sie langsam aufstand. Ich spürte, wie mir das Blut in den Kopf schoss, während ich das Porträt von Marko anstarrte. Das bedeutete, dass das Gemälde, das ich für diesen Kurs gemalt hatte, sich noch in meinem Zimmer befand. Wie hatte ich einen solch schrecklichen Fehler machen können? „Er ist so gutaussehend“, hauchte Aurelia liebevoll, als wir das Bild betrachteten. Ich hatte wirklich gute Arbeit geleistet und jedes von Markos charmanten Merkmalen eingefangen. Er hatte so viel Charakter in seinen dunklen Augen, dass mir ganz flau im Magen wurde. Ich musste mir schnell etwas überlegen, was ich nun sagen konnte. „Ja“, antwortete ich und wandte mich der Klasse zu, die mich mit erstaunten und neugierigen A

