Kapitel 19: Der Verrat des Blutmondes

1220 Worte

Kapitel 19: Der Verrat des Blutmondes Luciens Augenlider flattern auf, doch die Welt um ihn herum bleibt eine wirbelnde Wolke aus Nebel. Gedämpftes Licht, das durch den Raum fiel, stach ihm wie Glassplitter in die Augen, Wellen des Unbehagens strahlten durch seinen Schädel. Für einige quälend lange Momente konnte er sich nur wenig konzentrieren — sein Kopf war schwer. Ein pochender Druck hinter den Augen erinnerte ihn daran, dass es ihm alles andere als gut ging. Seine Glieder waren bleier geworden, zu schwer, um sich zu bewegen, zu steif, um zu gehorchen. Allmählich, als sich der Schleier der Bewusstlosigkeit zu lichten begann, rückte die Welt um ihn herum schärfer in den Fokus. Und dann, ganz plötzlich, erwachten seine Sinne langsam wieder zum Leben — doch selbst dabei lag etwas Se

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