Kapitel 21: Gebunden vom Onyxmond Die Luft war kühl und feucht, erfüllt vom vertrauten Duft von Kiefernharz und nächtlicher Erde. Der Mond stand tief am Himmel, sein sanftes silbernes Licht ergoss sich über die Lichtung am Hang. Die Zeremonie war beendet. Es war Zeit für die Rudelmitglieder, zu ihrem gewohnten Lebensrhythmus zurückzukehren. Serena stand hinter Lucian, ihre Hand noch immer fest in ihrer verschränkt, ihr Herz hämmerte in der Brust. Was sie im Ritual gesehen hatte, hatte sie so noch nie gesehen. Und dann war alles viel verrückter geworden – und doch fühlte es sich seltsam solide an. Es war dieses merkwürdige Gefühl, von dem sie wusste, dass es noch immer in ihrem Kopf schwelte. Der Onyxwolf, der ihr einst das Gefühl gegeben hatte, alles zu verschlingen und jedes Empfind

