Der nächste Morgen schmeckte nach geliehenem Frieden, den wir jede Minute wieder zurückgeben mussten. Tasi summte eine schiefe Melodie, während sie das letzte ihrer Shirts in die enge Schublade unter ihrem Bett faltete. Ich lag bäuchlings auf meiner Pritsche und blätterte durch das tägliche Einsatzbriefing, als würde es eine Rolle spielen – was es verdammt nochmal nicht tat. Nichts davon änderte sich jemals. Sie hingen immer denselben Zeitplan aus, dieselben Rotationen, dasselbe geschmacklose Essen, das nach Staub schmeckte. Plötzlich setzte sich Tasi auf und sah mich an, und ich zog eine Augenbraue hoch, bereit für das, was sie sagen wollte. „Hey, glaubst du, wenn wir nett fragen, geben sie uns heute Zucker zu dem Schlammkaffee?“ fragte Tasi. Ich schnaubte. „Du hättest bessere Chance

