καρıтεʟ 5 - ɔαƨ вεαcн

2988 Worte
Wir fahren jetzt schon fast eine Stunde. Wirklich gesprächig ist keiner der beiden, wenigstens haben sie mir ihre Namen verraten. Der Mann mit der Glatze und der Militärhose heißt Aguni und der mit den weißblonden Haaren Chishiya. Es ist vielleicht nicht schlau, einfach mit ihnen zu kommen, aber was wäre die Alternative? Ich würde weiter alleine in fremden Appartements übernachten, nach jeden Alptraum aufwachen und niemand ist da. Und ich hoffe einfach, dass diese Stille verschwindet, wie auch immer. Sonst drehe ich irgendwann durch. Und da ich keinen meiner Freunde oder Familie gefunden habe, könnte ich vielleicht dort neue Leute treffen. Sie müssen ja nicht meine Freunde werden, aber dass ich einfach mal mit jemandem reden kann. Naja die beiden da vorne scheiden offensichtlich darin aus. Ich schließe meine Augen und döse ein wenig vor mich hin, als wir plötzlich halten. Ich öffne meine Augen und sehe mich um. Wir stehen auf einem Parkplatzt und von irgendwoher kommt Musik. Beide steigen aus und der Mann namens Aguni läuft schon zum Eingangsbereich eines Hotels. Ich nehme mir meine Sporttasche und öffne auch die Tür. Ich sehe nach oben und erkenne Diskolichter in allen möglichen Farben. Das Hotel ist ziemlich groß und ist fünf bis sechs Stockwerke hoch. "Kommst du endlich?" Ich schaue verwirrt zu Chishiya, der ein wenig weiter steht und anscheinend auf mich wartet. Er zieht einfach nur wieder seine Augenbrauen hoch und legt seinen Kopf ungeduldig ein wenig schräg. Ich verdrehe nur die Augen und folge ihm nach drinnen. Die Lobby ist riesig und ich sehe einige Leute, alle tragen ihre Badesachen und einige wirken leicht betrunken. Kurz vor den Treppen nach oben erhasche ich einen Blick auf den Poolbereich. Er ist randvoll und die Menschen feiern was das Zeug hält. Der Pool ist komplett überfüllt und die Stühle an den Bars sind alle belegt. Manche knutschen auf den Sonnenliegen miteinander rum und einige laufen zu zweit an mir vorbei nach oben zu den Zimmern. Es sieht albern und lächerlich aus, aber ich muss einfach Grinsen. Denn obwohl es das alles ist, ist es auch das Gegenteil von dem, was ich unbedingt loswerden wollte: Die Stille. Ich schaue wieder nach vorne und merke, dass der Junge mit den weißblonden Haaren einfach weiter gelaufen ist. Anscheinend nervt es ihn langsam auf mich zu warten, also setze ich mich wieder in Bewegung und versuche ihn einzuholen, was gar nicht so leicht ist. Er öffnet eine Doppeltür und tritt in einen großen Saal. In der Mitte steht ein großer Tisch und es stehen sechs Stühle dort, welche besetzt sind. Es sind zwei Frauen, Aguni und Chishiya und ein Mann mit einer Brille um den Tisch herum versammelt. Am Tischende sitzt ein Typ mit schulterlangen Haaren, einer Hippiesonnenbrille und einem bunten Morgenmantel. An der Seite hinter Aguni stehen noch zwei weitere Männer an der Wand gelehnt. Der eine ist ziemlich dünn, besitzt eine Glatze und wilde Tattoos, welche von seinen Armen bis über den Kopf gehen. Er steht leicht gekrümmt da und in seiner rechten Hand hält er ein Schwert. Der andere Mann besitzt schwarze, etwas längere Haare, wobei der obere Teil in einen Dutt gebunden ist. Er besitzt mehrere Piercings im Gesicht, unteranderem an der Augenbraue und der Nase. Irgendwie stehen sie ihm aber. Er hat ein Gewehr geschultert und schaut ungeduldig und gelangweilt zur Decke. Die Leute am Tisch reden miteinander, bis der Mann am Kopfende Chishiya ansieht und dann zu mir. "Willkommen, setz dich meine Liebe", sagt er und deutet auf einen Stuhl neben ihm. Der Mann mit der Brille nickt und macht den Platz frei, wobei er nicht ehr darüber erfreut zu sein scheint. Ich setze mich in Bewegung und fühle mich ein wenig unwohl, weil alle mich anstarren. Ich nehme meine Tasche von der Schulter und weil es so warm hier ist, ziehe ich auch die Jacke aus und hänge sie über den Stuhl. Einige Blicke gleiten zu meiner Uniform, an der immer noch viel altes Blut klebt. "Wie ist dein Name meine Liebe", redet der Mann fröhlich weiter. "Arakida Sayuuri" "Willkommen Sayuuri, mein Name ist Takeru Danma. Aber alle hier nennen mich den Hutmacher" "Der Name gefällt mir, klingt lustig", lache ich und versuche ein wenig von der Situation abzulenken, um alle ein wenig zu durchschauen wie bei der Pokerrunde vorhin. Seine Haltung scheint sich ein wenig zu entspannen was bedeutet, dass er auch auf andere Reaktionen eingestellt war. Er läuft zu einer Bar, holt zwei Gläser heraus und kippt Gin hinein. Er läuft wieder zu seinem Platz und reicht mir eines. Wir trinken einen Schluck und dann fährt er fort. "Also reden wir über den Beach. Wir haben uns zusammengetan, um in der Lage zu sein alle Spielkarten zu sammeln. Wenn wir alle Karten besitzen, können wir den ersten damit nach Hause schicken, und dann den nächsten und den nächsten", beginnt er und irgendwie klingt es logisch, dass die Karten etwas damit zu tun haben, "Die Reihenfolge wer wann nach Hause kommt ist festgelegt. Gewinnst du Karten, welche wir noch nicht besitzen oder trägst einen großen Teil dazu, kannst du aufsteigen. Das bedeutet ein größeres Zimmer, mehr Privilegien und du kommst früher nach Hause" Er lehnt sich mit seinem Drink ein wenig nach hinten und deutet auf die Wand. Alle möglichen Spielkarten sind dort aufgemalt in den vier verschiedenen Spalten: Karo, Pik, Kreuz und Herz. Über manchen sind rote Kreuze, was wohl bedeutet, dass die anderen Karten noch fehlen. "Es gibt drei Einfache Regeln : Wir tragen alle Strandklamotten, keine Ausnahmen. Auch wenn ich sagen muss, dass deine Cheerleader-Uniform mir gefällt. Hier darf nur der Militärtrupp Waffen besitzen, sie sind für die Sicherheit im Beach verantwortlich. Und in Badekleidung kann man keine Waffen verstecken", erzählt er weiter, "Alle Karten, die du beim spielen gewinnst, gehen an den Beach, dass ist ganz einfach. Und die letzte Regel ist, verstößt man gegen die Regeln oder schadet dem Beach..." Er macht eine Bewegung und formt seine Hand zu einer Waffe. Das hätte man mir auch früher sagen können. Jetzt verstehe ich auch, warum er sich auf jede Reaktion eingestellt hat. Ich vermute, dass es keinen Rückweg mehr gibt und ich hier bleiben muss. Er winkt mit der Hand und der Mann, welcher mir zuvor Platz gemacht hat, reicht ihm ein Spint-Armband. "Hier das ist jetzt deins", sagt er und reicht ihn mir, wobei ich die Zahl 291 erkennen kann. Auf der Herfahrt habe ich die Armbänder von den beiden Männern gesehen. Aguni hat die Zahl zwei und Chishiya die Zahl sieben. Logischer Weise wird der Mann, der sich den Hutmacher nennt, die Nummer eins sein. "Jetzt würde ich dich natürlich um die Spielkarten bitten, die sich schon in deinem Besitz befinden" Ich zögere einen Moment, dann greife ich zu meiner Sporttasche und hole die zwei Karten hervor. Es klebt immer noch ein wenig Blut an den beiden, doch das scheint die anderen nicht wirklich zu interessieren. Der Hutmacher prüft diese Karten und lacht plötzlich. Er zeigt den anderen die Karte mit der Kreuz 6 und steht fröhlich auf. Er läuft zu der Tafel und ich entdecke, dass diese Karte noch frei liegt. "Danke Sayuuri, du hast schon etwas zu unserer Gemeinschaft beigetragen" Er nimmt sich wieder das Armband und reicht mir ein neues mit der Zahl 269. "Hast du noch irgendwelche Fragen, hast du alles verstanden?", fragt der Hutmacher fröhlich und streicht die Karte durch. "Ja, aber da wäre eine Sache", sage ich vorsichtig, weil die Waffen in diesem Raum mich ein wenig nervös machen. "Jaja, die Todesstrafe ist vielleicht ein bisschen hart, aber diese Ordnung hält den Beach zusammen", sagt er als würde er es schon erwartet haben. "Ehrlich gesagt geht es um die Strandkleidung. Wenn wir zu den Spielen gehen, können wir dann normale Kleidung tragen?"  Er scheint ein wenig überrascht und lachend stößt er nochmal mit mir an. "Natürlich liebes, solange du im Beach wieder Strandkleidung trägst. Sonst kannst du tun und lassen was du möchtest : Den ganzen Tag trinken, Drogen nehmen, Essen was du willst, dich vergnügen mit wem du willst" "Erinnert mich irgendwie an meinen sechzehnten Geburtstag", rutscht es mir murmelnd heraus und spreche es anscheinend lauter aus als gewollt. Der Hutmacher, die Frau mit den langen schwarzen Haaren neben mir und der Mann mit den Piercings lachen amüsiert und um nichts dummes mehr zu sagen, trinke ich ein wenig aus meinem Glas. "Ann wird dich zu einem Raum bringen, in dem wir die ganzen Klamotten lagern. Doch ich würde mich gerne heute Abend weiter mit dir unterhalten" Ann ist die Frau mir gegenüber, was ich erkenne weil sie aufsteht und mir zunickt. Sie trägt eine kurze Jeans, eine weiße Bluse und besitzt kurze schwarze Haare. Ich nehme die Jacke und meine Sporttasche in die Hand und schaue noch einmal zum Hutmacher, um ihm zu antworten. "Klar, wenn es dann noch etwas von dem leckeren Gin gibt" "Ich sehe schon, wir werden uns gut verstehen", lacht er. Ich trinke mein Glas in einem Zug aus und nicke ihm zum Abschied zu.  Ann führt mich durch unzählige Gänge zu dem besagten Raum, wo sie all die Kleidung verstaut haben. Ich stöbere ein wenig herum, während sich Ann die zwei Messer aus meiner Sporttasche nimmt. "Die hab ich vergessen, tut mir Leid", sage ich ehrlich und sie schaut mich streng an. Misstrauisch beobachtet sie mich, während ich mir meine Klamotten zusammen suche. Für die Spiele suche ich mir sowohl eine kurze Jogginghose von Nike heraus. Als Oberteil nehme ich ein einfaches, weißes Shirt. Für den Beach nehme ich mir folgendes heraus : eine hellbraune, lockere Hose aus Leinen kombiniert mit einem engen, schwarzen Body. Ein weißer Bikini und ein griechisch angehauchtes Strandkleid. Ich lege mir alles über den Arm und dann laufe ich vor Ann her, die mir noch mein Zimmer zeigen möchte. Sobald wir an der Tür stehen verlässt sie mich wieder ohne ein Wort und ich gehe einfach rein. Das Zimmer ist nicht riesig, aber schon ein wenig größer. Es hat ein eigenes Badezimmer mit Dusche und einer großen Ablage am Waschbecken. Es stehen einige Hygieneartikel sowie Handtücher parat. In dem Hauptzimmer stehen ein Doppelbett, ein Schrank, zwei gemütlich aussehende Sessel und ein Tisch. Es gibt sogar einen kleinen Balkon, von dem ich auf den Poolbereich sehen kann. Ich räume meine Sachen in den Schrank und entscheide mich, den schwarzen Body und die lockere Hose anzuziehen. Meine Tasche verstaue ich unter dem Bett und da mein Blick immer wieder herunter zum Poolbereich schwenkt, entscheide ich mich dort mal umzusehen. Ich schließe meine Zimmertür hinter mir und schlendere nach unten. Mittlerweile wirken nicht nur einige, sondern die meisten betrunken. Ich betrete den Poolbereich und schaue mich kurz nochmal um, bis ich beschließe die hintere Bar anzusteuern. Dort ist nicht so viel los und es sieht irgendwie aus wie eine Bar auf Hawaii. Während ich über die Anlage laufe, bekomme ich das Gefühl beobachtet zu werden, aber ich versuche es erst einmal zu ignorieren. Ich sehe mich am Tresen um und als ich keinen Barkeeper entdecken kann und sich jeder selbst bedient, springe ich einfach über den Tresen. Ich verschaffe mir einen Überblick, was es hier alles an Alkohol und Mischgetränken gibt und mixe mir einfach das, was sich gut anhört, in einen Mixbecher. Durch immer wieder kurzes Aufblicken versuche ich mir einen Überblick zu verschaffen. Ich sehe einige von dem angeblichen Militärtrupp schräg auf der anderen Seite des Pools. Ich erkenne sie dadurch, dass sie im Gegensatz zu den anderen Waffen tragen und das der Typ mit den Piercings aus dem Konferenzsaal bei ihnen steht. Er redet zwar mit ihnen, schaut aber immer wieder zu mir herüber. Als er meinen Blick bemerkt, fängt er an zu Grinsen und leckt sich kurz über die Lippen. Zugegeben er sieht ziemlich gut aus, aber es kommt mir vor als würde er jedem Mädchen hier hinterher schauen. Ich sehe mich weiter um und entdecke einige unbekannte Gesichter, doch die scheinen nur zu starren, weil ich neu bin. Zum Beispiel ein Junge, welcher als Laufbursche zu dienen scheint und vom Militärtrupp etwas in das Gebäude trägt. Und dann wäre da noch der Junge mit den weißblonden Haaren und der weißen Weste, Chishiya. Ich kann nicht ganz sagen, ob er neugierig, hochnäsig oder desinteressiert zu mir schaut, aber das ich seinen Blick bemerke scheint ihn nicht zu verunsichern. Er steht neben einem großen Mädchen mit Dreadlocks. Sie trägt einen blauen Bikini und kaut auf einer Art Plastikstrohhalm herum. Ich schüttle den Becher, um alles zu vermischen, als ich bemerke, dass sich aus der Gruppe an der Bar ein leicht betrunkenes Mädchen löst. Sie lehnt sich über den Tresen und spricht zu mir ein wenig lauter, sodass ich sie über die Musik hinweg verstehen kann. "Was hast du dir ja gemacht?" "Tequila Sunrise mit einem kleinen extra", antworte ich freundlich. Irgendwie versuche ich auch die anderen auszublenden und diese Ablenkung kommt mir gerade recht. "Ich liebe Tequila, der macht lustig" "Soll ich dir auch einen machen?", biete ich ihr an. "Wie süß du bist, danke", lallt sie ein wenig und ich fülle noch ein wenig von allem nach, um ihr auch einen Cocktail zu mixen. Irgendwie erinnert es mich an meine Zeit vor dem Schulabschluss. Wir waren jedes Wochenende in einem Club und haben bis die Sonne aufgeht gefeiert. Irgendwann kannte uns der Besitzer so gut, dass ich auch manchmal hinter der Bar stehen durfte und für uns die Getränke machte. Jedenfalls schiebe ich dem Mädchen ihren fertigen Drink zu und sie probiert gleich. "Das schmeckt fantastisch, danke", bedankt sie sich und ich nicke ihr dankend zu, bevor sie wieder zu ihrer Gruppe zurückläuft und weiter tanzt. Ich trinke auch ein wenig von meinem Glas ab und schaue mich um, was für gefrorene Früchte in der Gefriertruhe liegen. Plötzlich merke ich, wie ein Junge hinter die Bar kommt. Er lacht leicht und als ich mich umdrehe, stützt er sich auf den Tresen und mustert mich grinsend. "Hey Baby, Lust auf eine Line?" Baby, wirklich jetzt? Ich erkenne an einen Pupillen, dass er etwas genommen haben muss und versuche es ihm nicht zu übel zu nehmen. "Kein Bedarf", sage ich abweisend und versuche einfach ihn loszuwerden. Er nervt und ehrlich gesagt stinkt er nach Alkohol und Erbrochenem. Er kommt einen Schritt näher und grinst seltsam. "Weiß du im Beach hier muss man sich für nichts schämen. Hier lässt jeder seine Hemmungen fallen und niemanden interessiert es. Da hinten in der Ecke haben alle zusammen Spaß. Wir können ja einfach mal vorbeischauen, und wenn es dir nicht gefällt können wir auch einfach auf mein Zimmer gehen" "Wie gesagt kein Bedarf", sage ich leicht genervt. Er will irgendetwas erwidern, doch jemand anderes lehnt sich locker über den Tresen und mischt sich ein. "Sie hat keine Lust auf dich, also verzieh dich" Ich drehe mich zu der Stimme um und erkenne den Mann mit den Piercings. Er hat immer noch die Waffe locker auf der Schulter und als der lästige Junge die sieht, macht er einen Abgang und geht weg. Dankbar lächele ich dem Mann mit dem Gewehr zu und als er mich ansieht, grinst er charmant. "Der Hutmacher will dich sehen, ich soll dich zu ihm bringen" Ich kippe meinen Drink in einem Zug runter und klettere wieder über den Tresen. Er macht eine Deutung, dass ich ihm folgen soll und ich bemerke, wie noch mehr uns anstarren. Wir laufen nach drinnen und nehmen die Treppen, bis wir im obersten Stockwerk einige Gänge entlang gehen. "Mein Name ist übrigens Niragi" "Sayuuri, danke für eben", sage ich freundlich und er muss leicht lachen. Er öffnet eine große Tür und wir betreten eine Suite, welche bestimmt acht mal so groß ist wie meine. Der Hutmacher befindet sich im Salon und küsst innig die Frau neben sich im Bikini. Ich schaue fragen zu Niragi, falls wir stören aber er lacht nur und wackelt mit seinen Augenbrauen, bevor er sich wieder zu den beiden Beschäftigten dreht. "Wir sind da", sagt er laut und der Hutmacher schubst die Frau schon fast von der Couch. Er deutet ihr zu gehen und ich setze mich auf seine Geste hin auf die gegenüberstehende Couch. Niragi stellt sich in die Nähe und lehnt sich an die Wand. "Niragi und du müsstet euch ja jetzt kennen. Aber wenn er dich stört oder du dir eher Privatsphäre wünschst, kann ich ihn auch wegschicken" "Nein ist schon in Ordnung" Der Hutmacher bereitet drei Gläser mit Gin vor und jeder von uns nimmt sich eines. "Also Sayuuri, erzähl mal. Wie bist du an die Kreuz 6 gekommen?" "Oh es war mein erstes Spiel. Wir waren insgesamt sieben und es war in einer Bibliothek. Wir sollten ein Buch finden bevor die Zeit abläuft, in welcher sich ein kleiner Schalter befindet. Alle sechs Minuten wurde derjenige, der am weitesten davon entfernt war getötet und ab und zu gab es eine kleine Passage aus dem Buch, die an der Decke erschienen ist", erkläre ich knapp. "Wie viele haben überlebt?" "Drei" "Chishiya ist der Meinung, du wärst auf die Idee des Buches gekommen. Er meinte vor dem Casino gab es einen Mann, welcher dich ein kluges Köpfchen genannt hat" "Ja, ich habe die letzte Zeile erkannt und da war mit klar, dass es aus Dantes Inferno stammt" "Ich sehe schon, du bist eine Bereicherung für uns. Gefällt dir dein Zimmer?" "Ja klar, es scheint gemütlich" "Hast du noch irgendeinen Wunsch? Eine Minibar, ein Regal, einen neuen Spiegel?" "Oh vielleicht einen Schallplattenspieler, also wenn das irgendwie möglich sein sollte" "Ein bescheidener Wunsch, ich werde morgen sehen, was ich tun kann" Wir trinken noch einen Drink und während der Abend vergeht, werden die Gespräche immer lockerer und auch ein wenig privater. Danma erzählt, wie er den Beach gegründet hat und seine Idee dahinter, die Utopie die er sich vorgestellt hat. Wir reden bestimmt zwei Stunden, wobei ich es vermeide zu viel von mir preiszugeben. Am Ende lasse ich ihn alleine mit seiner Bekanntschaft von vorhin und gehe auf mein neues Zimmer.  
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