Viertes Kapitel.-1

2040 Worte

Viertes Kapitel.Es ist gegen drei Uhr Morgens. Das Wetter hat sich nicht gebessert; noch immer regnet es, und noch immer peitscht der Märzsturm den Regen. Lena v. Mühlheim, welche keinen Schlaf finden kann, lauscht auf das Toben der Natur, das ihr heute merkwürdig auf die Nerven geht. Da rollt ein Wagen durch die sonst um diese Zeit so stillen Straßen Hietzings. So rasch fahren nur Herrschaftsequipagen oder die Wiener Fiaker. Lena nimmt also an, daß die Bewohner irgend einer Nachbarvilla von einer Soiree oder einem Balle heimkehren, und es bietet ihr eine willkommene Zerstreuung, darauf zu achten, welchen Weg wohl der Wagen nehmen wird, der so rasch daher kommt. Da er in ihre Straße eingebogen ist, muß er auch am Hause vorüberkommen, ist es doch das erste, welches auf seinem Wege liegt,

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