“Michael, komm her!” Die Stimme meines Vaters hallt über den Flur. Erschrocken zucke ich zusammen wobei ich einige meiner kleinen Zinnfiguren umwerfe. Wie seltsam geformte Dominosteine kippen sie nacheinander um. Doch ich hatte weder die Ruhe noch die Zeit sie wieder aufzustellen. “Michael, sofort!” Mühsam hieve ich mich vom Teppichboden auf. Langsam setze ich einen Fuß vor den anderen und mache mich auf den Weg hinaus in den Flur. Immer wenn Vater mich rief erschien dieser mir dunkler als sonst. Es war, als würden in den Nischen und tiefen Türrahmen Gespenster und Monster lauern die nur darauf warteten mich in Besitz zu nehmen. “Wie lange willst du mich noch warten lassen?”, herrscht die Stimme von Vater. Ich will rufen “Ich bin ja unterwegs.”, doch meine Kehle ist wie zugeschnürt.

