ANNATORIA „Wa-was?“ Seine Worte trafen mich wie ein Schlag, und meine Gefühle gerieten in Aufruhr. „Was …“ Zitternd befreite ich mich aus der Starre, die meinen Körper gelähmt hatte. „Was zum Teufel redest du da, Dayrian?“ „Das zu vollenden, was mein verstorbener Kamerad nicht geschafft hat, ist deine neue Mission.“ Scharf atmete er aus, und zwei Wassertropfen fielen vom Himmel auf seine Wange. „Ich …“ Die Worte blieben mir im Hals stecken. Und die Qual, die meine Seele in mein Herz pumpte, drohte, in Tränen umzuschlagen. „Day … Dayrian. Das stimmt nicht.“ „Das ist es.“ Begierig hielt er meine Wangen fest, die vom strömenden Regen, den ich ignorierte, nun nass waren. „Meine Königin, jetzt ist der Moment der Rache gekommen. Ich habe dich benutzt. Deinen Verstand manipuliert. Deinen Körp

