Kapitel Neunzehn Ich wollte Yzebel nicht verlassen, aber ich fühlte mich hilflos, wie ich so an ihrer Seite saß und zuschaute, wie sie schwächer wurde. Ich musste jemanden finden, um zu helfen. »Wenn wir jetzt gehen«, sagte ich zu Tin Tin, »können wir vielleicht Tendao finden und bis zum Morgen zurückkehren.« Ich hob Tendaos Umhang auf und sah nach Yzebel. Sie schlief, aber war noch immer sehr heiß. Tin Tin und ich verließen das Zelt und standen unter der Plane bei der Kochstelle, starrten auf die regnerische Nacht hinaus. Unser Kochfeuer war ausgebrannt und der Wind wirbelte die graue Asche um unsere nackten Füße herum, ließ mich erschaudern. Ich ließ den Umhang über Tin Tins Schultern gleiten und griff nach ihrer Hand. »Komm schon, wir haben einen langen Weg vor uns.« Der Regen war

