Kapitel Einundzwanzig

3572 Worte

Kapitel Einundzwanzig Ich stand an der offenen Zeltklappe, packte den rauen Rand des Stoffs, als ich beobachtete, wie sich Tendao an Yzebels Seite kniete und seinen Ledertornister öffnete. Er steckte eine Strähne braunen Haars über sein Ohr und untersuchte den Inhalt seiner Tasche. Seine weichen Augen waren vor Konzentration intensiv. Er legte seine Hand auf die Wange seiner Mutter. Ein Moment verging, bevor er sprach. »Ich brauche zwei Schüsseln heißes Wasser.« Er entfernte ein Lederbündel vom Tornister. »Aber nur halbvoll.« Ich rannte hinaus zur Kochstelle, wo Riona Karotten in den großen Topf schnitt. Jabnet stand neben ihr und rührte den Topf um. »Jabnet«, sagte ich. »Tendao will zwei Schüsseln heißes Wasser. Kannst du mir helfen?« »Ja.« Er hob eine Handvoll Wassersteine auf und l

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN