Varians Angst

1097 Worte

Varian gibt leise zu, dass er Angst hat – nicht vor Machtverlust, sondern davor, Dove zu verlieren, wenn sie ihn nicht mehr braucht. Kernkonflikt: Liebe ohne Abhängigkeit Er folgt mir nicht sofort. Daran merke ich, dass etwas nicht stimmt. Ich stehe auf dem Balkon, meine Finger kalt auf dem Stein, und lausche dem Atem der Nacht. Tief unten rauscht der Fluss. Eine Stille, die sich gleichzeitig verdient und gefährlich anfühlt. Hinter mir schließt sich eine Tür. Leise. Vorsichtig. „Dove“, sagt Varian. Nicht mein Titel. Nicht mein Name mit Gewicht. Nur ich. Ich drehe mich nicht um. „Du gehst, als hättest du Angst, gehört zu werden.“ „Das habe ich.“ Das lässt mich hinsehen. Er trägt keine Rüstung. Kein Ratsumhang. Nur ein einfaches Hemd, die Ärmel hochgekrempelt, als hätte er vergess

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