Mari Es war halb sechs, und ich saß an meinem Schreibtisch, während ich das letzte Wort meiner erfundenen Story tippte. Ich hasste es, zuzugeben, dass diese diesmal besser geworden war. Meine Kollegen waren schon in die Bar gegangen, und ich würde mich dort mit ihnen treffen. Eigentlich hätte ich die Story in sein Büro bringen sollen, aber darauf hatte ich keine Lust. Scheiß auf ihn. Ich klickte auf „Senden“, schaltete den Computer aus und räumte meinen Schreibtisch zusammen. Mein Telefon klingelte, und das „J“ auf dem Bildschirm leuchtete auf. Ich hatte seinen Anfangsbuchstaben gespeichert, damit ich sofort wüsste, wenn er anrief. Ich nahm das Telefon ab, klickte auf „Ablehnen“ und lächelte dann süß in die Kamera, wohl wissend, dass er mich beobachtete. Ich hatte gerade nicht einen s

