Kapitel12

1208 Worte

Kapitel Zwölf Selenes Sicht Ich saß zusammengerollt in der Ecke der dunklen Zelle; meine Augen brannten vom Weinen die ganze Nacht. Bei jedem leisen Geräusch im Flur blickte ich zum Eingang und hoffte, dass jemand meinetwegen hier war. Ich wusste nicht warum, aber irgendetwas in mir wartete auf Damon. Meine Gedanken wanderten immer wieder zurück zur letzten Nacht, wie Damon geschwiegen hatte, während ich abgeführt wurde. Aria tat mir leid. Ich hätte ihr niemals das Essen geben dürfen. Ich bereute meine Tat, aber es war zu spät. Das Bild ihres leblosen Körpers tauchte immer wieder vor meinem inneren Auge auf. Wer auch immer mich tot sehen wollte, war mir näher, als ich je gedacht hätte. Ich umklammerte meine Beine fester. Ich wollte verschwinden, wenn ich nur könnte. Das Schloss der

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