Kapitel30

1141 Worte

Kapitel Dreißig Selenes Sicht Die Zellentür knallte auf und riss mich aus dem Schlaf. Ich war noch halb im Schlaf, als ich vom Bett gestoßen wurde. „Aufstehen!“, sagte ein Wärter. Hände packten meine Arme und zogen mich hoch, noch bevor ich richtig wach war. Meine Handgelenke waren mit verstärkten Handschellen hinter meinem Rücken gefesselt. „Bewegen Sie sich!“, sagte einer der Wärter. Ich bewegte mich. Die Kälte berührte meine nackten Füße, als ich vorwärts geschleift wurde. Ich wehrte mich nicht. Ich hatte nicht die Kraft dazu. Ich hatte gelernt, dass Kämpfen alles nur noch schlimmer machte. Meine Lippen waren vom Austrocknen aufgesprungen, und meine Haare waren ein einziges Durcheinander. Die Türen der Arrestzellen waren geöffnet. Menschen hatten sich bereits versammelt und sa

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