Die Bedeutung von Vertrauen

683 Worte

Die Geräuschkulisse im New Amsterdam war an diesem Morgen wie immer geschäftig: das Piepen von Monitoren, das Murmeln von Gesprächen und die hastigen Schritte des Personals. Doch in Max Goodwins Büro herrschte Stille. Er saß an seinem Schreibtisch, die Stirn in die Hände gestützt, während er auf einen leeren Zettel starrte. In den letzten Wochen hatte sich das Krankenhaus durch eine Reihe von Krisen gekämpft – Überlastung, Personalmangel und finanzielle Engpässe. Doch was Max am meisten beschäftigte, war etwas Grundlegenderes: Vertrauen. Er hatte das Gefühl, dass die moralische Grundlage, auf der das New Amsterdam aufgebaut war, langsam ins Wanken geriet. Patienten, die anfangs Hoffnung gefunden hatten, stellten jetzt Fragen. Mitarbeiter, die ihm einst blind vertraut hatten, waren skeptis

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