Licht und Schatten

894 Worte

Die Straßen von Genf lagen im dämmrigen Licht der Abenddämmerung, als Max Goodwin durch die Korridore der WHO-Zentrale ging. Der Tag war lang gewesen, voller Meetings, Berichte und schwieriger Entscheidungen. Doch etwas fühlte sich anders an. Seit der Enthüllung der Missstände im Pharma-Programm hatte Max das Gefühl, auf einem Drahtseil zu balancieren – zwischen Erfolg und Rückschlag, zwischen Hoffnung und Resignation. Sein Einsatz hatte dazu geführt, dass die Welt auf die dunklen Praktiken einer mächtigen Pharmafirma aufmerksam geworden war. Doch die Reaktionen waren gemischt. Einige lobten ihn als mutigen Kämpfer für Gerechtigkeit, andere sahen ihn als Gefahr für bestehende Strukturen. Und Max wusste, dass er durch sein Vorgehen mächtige Feinde gewonnen hatte. An diesem Abend fand er sic

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