Sofia Die Sonne versank im Meer, ein gewaltiger Blutstrom aus Purpur und Violett, der das Ende der Welt ankündigte – oder zumindest das Ende unserer Welt. Es war unsere letzte Nacht. Morgen früh würde das Flugzeug auf uns warten und uns zurück in die erstickende Realität der Stadt bringen. Ich lag nackt auf dem riesigen Bett, mein Körper mit dem von Luca verschlungen. Ich fuhr mit meinem Finger die Linie der schwarzen Tinte auf Lucas Bizeps nach, ein komplexes, geometrisches Muster, das in seiner Achselhöhle verschwand. Mein Finger folgte der erhabenen Haut und prägte sich die Textur ein. „Ich wünschte, ich könnte das abziehen“, flüsterte ich mit leiser Stimme. „Ich wünschte, ich könnte diese ganze Woche abziehen und sie wie eine zweite Haut unter meiner Kleidung tragen.“ Luca bewegt

